radareins.de

Ein Fotoblog von Jan-Paul Kupser.
Archive for März, 2009

Mal was völlig anderes…

…hab heute im Goya für die Botschaft von Berlin fotografiert und wollte euch die Bilder nicht vorenthalten:

Wenn doch immer alles so schön bunt wäre.. 😉

Tanzend,
Powl

Pure


Without words,
Powl

The sun ain’t…

…shining no more. Apropos Bokeh: Letztes Jahr hatte ich ja schon mal ein schlechtes Bokeh demonstriert,  heute seht ihr mal, wie ein gutes aussehen sollte.
Die Aufnahmen wurde alle in relativ gleichem Abstand bei 35mm bemacht, nur einmal mit Blende 1.4, 1.8 und 2.2 (v.l.n.r.).
Wie man wunderbar sehen kann, vergrößert sich mit steigender Blendenzahl die Schärfentiefe (oder Tiefenschärfe? Verwirrend…), also der scharfe Bereich vor und hinter dem anfokussierten Objekt. Diese Schärfeebene liegt parallel zur Fläche des Filmes. Übrigens, der Witz von sehr teuren, sogenannten Tilt&Shift-Objektiven liegt darin, diese Schärfeebene zu neigen. Warum? Stellt euch vor, ihr wollt – warum auch immer – einen Würfel so abbilden, dass eine dem Film nicht paralle Fläche vollständig scharf erscheinen soll. Dann ist soetwas in einem bestimmten Rahmen mit solchen Spezialobjektiven möglich.

Kurz und gut: Erhöht man die Blendenzahl, schließt sich die Blende des Objektives, also das Loch, durch das das Licht auf den Film gelangen kann, wird kleiner. Eine kleinere Blendenzahl heißt größere Blendenöffnung. Bei Blende 1.4 reicht die Schärfentiefe hier nicht mal aus, um die Blüte vollständig scharf abzubilden.

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Einen ähnlichen Effekt kann man übrigens auch am menschlichen Auge ausprobieren. Dazu muss man ein ganz kleines Loch mit wenigen Millimetern Durchmesser mit beiden Daumen und Zeigefingern formen und anschließend hindurchsehen. Sieht natürlich nicht gerade elegant aus, allerdings denke man an lebenswichtigen Extremsituationen, wie zum Beispiel eine Vorlesung – da kann es schon mal den Aufschrieb retten.
Selbst wenn es momentan nicht so aussieht, der Frühling kommt. Das ist so sicher wie die Rente.

Pitschnass,
Powl

Blame it…

…on the sun.

Nichts ist so, wie es scheint. Der Schein trügt. Und die Sonne scheint.

(mehr …)

Hide and seek… [Preview]

…in Geishas Garden.


Verboten,
Powl

PS: Shutter Count nach acht Monaten: 10.580
(Total: ~ 28.000)

You’re a Woman…

I’m and a Machine!

Alles braucht seine Zeit. Selbst wenn die Dauer der Nachbearbeitung dieser Serie beschämend lang ist. Egal, gut Ding will Weile haben und Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut, obwohl ich die Bearbeitung von ein paar Bildern nicht mit so etwas Aufwändigem wie dem Bau einer Stadt vergleichen will. Im Übrigen standen die Bilder vor einiger Zeit kurz vor der Veröffentlichung – aber was passierte? Wie so oft entwickelte sich – je länger ich sie mir ansah – eine ekelerregende, widerwärtige Abscheu gegen meine Retouche und Bilderauswahl. Es ist immer so. Je länger ich mir ein selbst gemachtes Bild anschaue, desto mehr missfällt es mir. Nur wenige kann ich mir noch Wochen geschweige denn Monate später anschauen ohne einen schmerzhaften Stich im Zentrum meines Ästhetikempfindens zu spüren… Wahrscheinlich ist das nun mal so. „Früher war alles besser“, was für ein Käse.

Geschossen wurde ausschließlich mit 50mm Festbrennweite bei fester Blende um f/8 (das 50mm 1,8 ist einfach ungeschlagen). Drei Lichtquellen waren insgesamt im Einsatz, dabei befand sich ein Blitz hinter Meisha, der die Aufhellung der Haare übernahm. Alles in allem recht unspektakulär – die glänzende Bodypaintfarbe macht doch einiges her und trägt maßgeblich zum stahlähnlichen Aussehen der Haut bei.

Vielleicht entwickelt ihr ja beim Betrachten der Bilder eine kleine Geschichte… die Reihenfolge soll schon einen Sinn ergeben.
Würde mich sehr über Meinungen, Interpretationen und dergleichen in den Kommentaren freuen!

 

 

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

An dieser Stelle nochmals großartigen Dank an Stefan Höfner für das Wahnsinns-Bodypaint  – der Junge hats drauf! Besucht seine Homepage! – und natürlich Meisha für die Geduld (wer kann so lange still sitzen?? und danach noch so posen? 😀 Unbegreiflich…).

Auf ins nächste Shooting!

Motiviert,
Powl