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Ein Fotoblog von Jan-Paul Kupser.

Ein Türmlein steht…

[inspic=39,left,fullscreen,thumb]…alleine, ganz still und stumm. Der Himmel gestern abend war einfach phänomenal. Eine perfekte Möglichkeit zu Blauer Stunde das neue Teleobjektiv mit dem schicken „L“ drauf mal auszuprobieren.. 😉

Erst einmal: Was ist die „Blaue Stunde“?

Nach Wikipedia:

Blaue Stunde ist ein poetischer Begriff für die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit sowie für die Zeit kurz vor Sonnenaufgang. Während dieser Zeit besitzt das tiefblaue Sonnenlicht in etwa dieselbe Helligkeit wie das künstliche Licht von Gebäude- und Straßenbeleuchtungen“

Für mich und viele andere Fotografen ist es einfach die schönste Zeit des Tages, um bei träumerischer Lichtstimmung Landschaften oder Gebäude zu fotografieren. Agenturen schauen sich angeblich nicht mal Landschaftsfotos an, sollten sie nicht zur Blauen Stunde, also kurz nach Sonnenuntergang, aufgenommen worden sein. Was das genau für das Bild bzw. den Himmel heißt, seht ihr auf dem Foto.
Dabei muss ich anmerken: Dieses Foto soll mehr ein Testfoto als ein „gutes Foto“ sein und zur Veranschaulichung der Blauen Stunde beitragen, denn ich bemerke gerade, dass es seine Wirkung nur in voller Auflösung zu entfalten scheint.

Benutzt wurde selbstverständlich ein Stativ (Belichtungszeit 1,6s) mit Fernauslöser und der schon einmal beschriebenen Spiegelvorauslösung (SVA) bei einer Brennweite von 200mm, Blende 8. Durch die Platzierung des Berliner Fernsehturmes auf der linken Drittellinie, wirkt das Bild nicht ganz so langweilig als wenn ich das Objekt zentral positioniert hätte – und der Goldene Schnitt wurde ebenfalls befolgt.
Die Blaue Stunde dauert im Winter übrigens nicht wirklich eine Stunde.. also lasst euch nicht zu viel Zeit!

Blau,
Powl

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