radareins.de

Ein Fotoblog von Jan-Paul Kupser.

Juchu! radareins.de ist endlich…

…ONLINE (so ganz offiziell!)! Also das heißt einfach nur, man muss keine elendig langes Domainratatouille eintippen.. ein edel galantes radareins.de genügt ab sofort.

Heute gibt es einen Blick auf Berlin vom Daimler-Gebäude am Potsdamer Platz aus. Ein wunderbar sonniger, wenn auch knackig kühler Herbsttag, der dank absolut klarer Luft so einen unglaublich weiten Blick ermöglichte.

Ich kann jedem nur empfehlen, mal auf das Daimler-Gebäude zu gehen – der Eintritt liegt bei 2,50€ ermäßigt und zudem fährt man mit dem schnellsten Aufzug Europas in wenigen Sekunden die 120m hinauf. Leider verdeckt momentan (!) das DB-Gebäude die Sonne beim Untergehen.. vielleicht finde ich ja noch eine Möglichkeit, auf dieses herauf zu kommen – ein wunderschöner Sonnenuntergang von dort ist garantiert.

Die Blende war bei f/11, ISO100, Brennweite 17mm (23mm Kleinbild-Äquivalent). Wieder handelt es sich um eine Belichtungsreihe, die anschließend zusammengefügt wurde, ohne Stativ. Auch wenn es taghell war, erzeugte die Sonne so scharfe Kontraste, dass das Histogramm bei normaler Belichtung links und rechts (also im dunklen und hellen Dynamikbereich) abgeschnitten wurde – DAS sollte eigentlich ein Totschlagargument für alle HDR-Hype-Gegner sein 🙂

Die nächsten Fotos werden aus der Kategorie Portrait kommen, momentan bin ich noch am Nachbereiten; das Shooting mit Robert und Semra hat auf jeden Fall ein paar tolle Aufnahmen gebracht.

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Frische Luft atmend,

Powl

Responses (4) to “Juchu! radareins.de ist endlich…”

  1. der oberling sagt:

    na bitte … endlich mal wieder ein bisschen erfrischend neues aus deiner „Webschmiede“ 😉

    Also zu den HDR-Fotos, die ich bisher sah kann ich bisher nur sagen, dass es ihnen an (farblicher) Ausgewogenheit fehlte – sie wirkten immer alle etwas unnatürlich (weil sie die Realität irgendwie nicht so abbilden, wie das menschliche Auge wahrnimmt).
    Hier wirkt es auch eher, wie ein sehr scharf gezeichneter Comic (Der Himmel wirkt etwas dunkel für die unten liegenden Gebäude). Und da Comics zeichnen eine Kunst ist würde ich auch HDR-Fotografie als Kunst bezeichnen … auch wenn es Software gibt, die aus mehreren (unkünstlerischen) Bildern ein (quasi)künstliches Bild erzeugen.

    Die Bilder sind auf jeden Fall allein schon wegen der überwältigenden Schärfe sehr beeindruckend.

    Hoffe, ich rege hiermit eine muntere Diskusion an 😉
    In diesem Sinne – weiter so (und hier)

  2. der oberling sagt:

    p.s. : Ich habe kein Deutsch mehr – meine Rechtschreibung leidet deutlich darunter, wie ich eben in meinem oben geposteten Eintrag sehe
    … des weiteren kann man die Einträge nicht mehr editieren, wenn sie einmal on sind …

    Überlegt euch, was ihr schreibt 😀

  3. admin sagt:

    Hmm.. da muss ich dir widersprechen. HDR-Fotografie wird momentan sehr gehyped, das gebe ich zu. Und man kann auch sehr schnell und einfach für den 1. Augenblick vermeintlich „beeindruckende“ Ergebnisse erzielen.
    Doch schnell merkt man, dass die Kunst darin besteht, ein Foto mit HDR „zu pimpen“ (sorry für den Ausdruck 😀 ), ohne dies offensichtlich zu tun.
    Und um auf deine Anmerkung zurück zu kommen: Dein Auge hat sich nur Jahre lang an die „falschen“ Fotos gewöhnt 🙂 Deine Auge kann sich in einer realen Situation adaptieren, also an Helligkeit usw. anpassen. Bei einem Foto geht das nicht – es sei denn, du baust einen Monitor, der bei einem Sonnenuntergangsfoto so viel Licht erzeugt, dass es dich blendet 😉
    Jedenfalls versucht man durch HDRs oder DRIs (Dynamic Range Increase) diese Adaption des Auges zu simulieren.
    Es gibt eben keine digitale oder analoge Kamera bzw. Film, der den Dynamikumfang des menschlichen Auges wiedergeben kann (übrigens erst recht kein Print oder Monitor). Das ist vielleicht der erste Schritt dazu…

    Die Diskussion ist nun angeregt, hoffe ich 😀

    Viele Grüße,
    Powl

  4. der oberling sagt:

    Das Problem ist meiner Ansicht nach damit aber nicht gelöst
    Ich verstehe ja den Ansatz

    aber ein Foto ist nunmal nur ein Abbild der Realität aus einem „bestimmten“ Blickwinkel und sollte meiner Ansicht nach auch auf diesen „adaptiert“ bleiben, eben weil das Foto ja sonst so unnatürlich wirkt, denn schließlich nehme ich es ja in seiner Gesamtheit wahr und nicht nur die einzelnen Ausschnitte (des Ausschnitts aus der Realität) -> Die müssten für sich genommen tatsächlich adaptiert werden … klar.

    Denn es wäre doch so, dass ich wenn ich in einem dunklen Raum vor eine Lampe (direktes Licht in die Kamera / in das Auge) einen Stab (meinetwegen einen roten) halte
    ein HDR-Foto derart aussehen würde, dass ich sowohl den Hintergrund (hinter der Lampe), als auch die Lampe an sich (und ihr Licht) UND die Farbe des Stabes (der unter normalen Umständen für mein Auge ja eigentlich schwarz wäre (weil das Licht dahinter zu intensiv ist)) erkennen würde … oder? -> Und das ist unnatürlich!!!

    Vielleicht liege ich hier mit dieser Vermutung auch falsch … aber für mich wäre es eine plausible Erklärung für den verfremdenden Effekt, den HDR-Fotos auf mich haben …

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