radareins.de

Ein Fotoblog von Jan-Paul Kupser.
Blog

Neustart

Nach scheinbar unfreifbarer Abstinenz, erwecke ich mit einem frischen Relaunch diese Seite wieder zum Leben.

Neues Design, neue Struktur. Und neue Fotos natürlich.

Ein wenig China und Korea (Süd und Nord) zur Einstimmung.

Zurückgekehrt,
Paul

„How possible?“ [India Part III]

Analog,

Powl

Shanti Shanti [India Part II]

Turbanized,
Powl

„It’s India! Everything is possible, [India Part I]

…when you have money.“
Ein Schmelztigel verschiedenster Religionen, Ethnien, Kulturen; bezaubernd schön und zu gleicher Zeit scheußlich schockierend. Indien hat viele Gesichter. Hektische, überfüllte Millionenstädte, Old Delhi – New Delhi. Der trockene Norden mit seiner zutiefst hinduistisch geprägten Lebensweise. Mumbai mit seinen protzigen Luxushotels, ein Steinwurf vom größten Slum Asiens entfernt, in dem 1,5 Millionen zumeist glückliche Menschen leben. Das als Hippiedomizil vergessene Goa, ein weltoffener, paradiesischer Küstenstreifen. Moscheen, Kirchen, Tempel, heilige Städte und Flüsse.
Indien lässt sich nicht mit ein paar Worten portraitieren und begreifen. Vielleicht können die folgenden Bilder dabei helfen, einen ersten Eindruck zu gewinnen. (Vielleicht nicht unbedingt das Foto mit dem Streifenhörnchen 🙂 )

Das erste Mal mit Vollformat unterwegs, habe ich bis auf das 70-200er ausschließlich Festbrennweiten benutzt. Dabei war zweifellos das 85er (f/1.8) die meiste Zeit im Einsatz, oft mit Blenden zwischen 1.8 und 2.2.

Thalisatt,
Powl

Without words V (Ohne Titel)

Titellos,
Powl

Robert Bartels – Gewinner vom Hugo Boss Modelcontest.. last seen at..

Fashion Week Berlin 2010! Und davor: auf radareins.de 😉

Schon länger her, aber aus aktuellem Anlass möchte ich noch mal ein wenig Werbung machen 🙂

Spilloversawaiting,
Powl

Without words IV… (Verschwende Deine Jugend II)

Black&grey,
Powl

Without words III… [Indochina Part II]

toobusyfortext,
Powl

One ring…/One Love

…to rule them all.


Ein alter Mann wollte mir vor einem Supermarkt in London – natürlich Tesco, wo sonst – seine Ringe verkaufen. Hände können viel über einen Menschen aussagen…

Plus, someone sent love…es lebe die Offenblende! Es macht einfach Freude mit f/1,8 durch die Straßen zu laufen und mit der Schärfentiefe zu spielen. Wäre da nicht die Pressefotografie, würde ich alle Zooms verkaufen und komplett auf Festbrennweiten umsteigen. Für gerade einmal ~100€ bekommt man ein 50mm 1,8 – sowohl für Canon als auch für Nikon. Am Crop sind es etwa 85mm, ein leichtes Tele, das zudem noch durch seine Kompaktheit sehr unauffällig ist.
Momentan meine absolute Lieblingsbrennweite!


cctv-less,
Powl

Same same… [Indochina Part I]

Chau Doc, Südvietnam, ein schwülheißer Tag, gefühlte 40°C bei vielleicht 90% Luftfeuchtigkeit. Der Verschluss hält. Ich frage mich, wann der Körper eigentlich merkt, dass Schwitzen wirkungslos ist, verdunsten kann bei dieser Luft sowieso nicht viel. Auf dem Sam-Berg Nui Sam nahe der Kambodschanischen Grenze sieht man im Gegenlicht der untergehenden Sonne faszinierende Muster der Reisfelder am Horizont, das Mekong-Delta nennen sie auch rice bowl Vietnams. Die Wasserflächen sehen aus wie aus Milch. Auf dem Gipfel des Nui Sam steht ein buddhistischer Tempel, das Klopfen der Mönche und der intensive Duft der Räucherstäbchen hat etwas beruhigendes.

Beim Betreten eines Cham-Dorfes in Chau Doc trifft man auf ein Schild, was an einem der auf Holzpfählen gebauten Häusern hängt. Es warnt nicht, wie es vielleicht zu erwarten gewesen wäre, vor der abenteuerlichen (!) Konstruktion der Stege oder aggressiven Affen, die einen mit Steinen bewerfen und anschließend die Brieftasche klauen. Es warnt vor Kekse verkaufenden Kindern. Zugegeben, diesem Hinweis folge zu leisten war deutlich schwieriger, als es noch auf der Krokodilfarm gewesen ist: „Please do not tease the crocodiles – just love them„.

Die kulturelle Durchmischung verbunden mit der Vielzahl an freundlichen und zugleich schönen Gesichter gibt dieser Gegend besonderen Charme und Sympathie. Die Cham, eine der ethnischen Minderheiten Vietnams, die mit eigener Sprache, Schrift und zumeist islamischem Glaubensbekenntnis noch in einem offensichtlich traditionellen Zeitalter leben, verdienen meist durch das Weben von Tüchern und Fischerei ihren Lebensunterhalt (und eigentlich den Verkauf von Keksen, was sich aber seit dem Schild wohl erledigt hat).

Einige von ihnen leben auf Häusern, die im Wasser auf Fässern oder Booten schwimmen, oft kombiniert mit einem Gitterkäfig unter dem Haus, der die Fischfarm der Familie zusammen hält – was für eine Platzoptimierung.

Ohne Kekse,
Powl

Same same.. [Indochina-Preview]

..but different. Jeder sagt es, jeder weiß was gemeint ist, aber man kann es nicht in Worte fassen und vermutlich nur schwer nachvollziehen, wenn man es nicht selbst erlebt hat. If you have to ask, you’ll never know.

Zurückgekehrt von meiner Indochina-Reise, wühle ich mich gerade durch einige (um genau zu sein: tausende) Fotos… und das alles im kompakten RAW-Format, macht etwa 80GB. Somit sollte die Abendbeschäftigung zumindest für die nächsten Wochen gesichert sein. Und die nächsten radareins.de-Beiträge auch.

Ein wenig asiatisches Flair – zum Warmwerden – gibt es heute aus der Provinz Kanchanaburi.

Genudelsuppt,
Powl

I want to… (Fotos vom Sommerfest der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. 2009)

…sleep.

In eigener Sache (und für Google):

Fotos vom Sommerfest der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. 2009

Sleepless&Ausgebucht,
Powl

PS:

PPS: (Sundanesisch soll es wohl sein… Gott, kann Sprache schön klingen…)

Verschwende Deine Jugend


War es jugendlicher Leichtsinn? Ich weiß es nicht. Man kann ihr keine Vorwürfe machen. Sie hatte ja keine Ahnung, worauf sie sich einlässt.
In einer schwachen Stunde vor einiger Zeit sagte NaMi a.k.a. Miss VietNam 20xx leichtfertig zu, ein paar Fotos in unserem kleinen, gemütlichen Studio machen zu wollen.
Am besagten Tag, 463 Auslösungen, unzählige Lichtsetups und sieben Stunden später war sie – glaube ich – nicht mehr so sicher, ob es eine gute Entscheidung war. 😉


Beim Spiegelbild wurde geblitzt mit zwei Softboxen, die sich beide nahezu im 90°-Winkel zur Kamera von links und rechts befanden. Einerseits als Fill-, andererseits als Key-Light. Die linke war ein 250Ws-Studioblitz auf 1/8 heruntergeregelt, von rechts kam ein guter, alter SB-25 auf halber Leistung. Mit 85mm Brennweite war es möglich bei Blende 4 den Vordergrund in Unschärfe zu tauchen. Das Bild im Spiegel ist natürlich montiert – und für jede Interpretation offen.
Bei dem Bild mit dem Schlips sorgte ein Beautydish, eine Art reflektierende Salatschüssel, relativ frontal für den kalten Glanz im Gesicht.

Geschlipst&gespiegelt,
Powl

Picdump

dark-city-3

Wer lange keinen Blick in die Galerie geworfen hat, sollte dies mal tun… es sind einige Bilder ohne eigenen Wortbeitrag dazugekommen.

Still repressive,
Powl

Geishas garden… [Update]

[Update: Name und Webseite der Visa eingefügt]

…wird langsam fertig.. .

geisha-final-3

geisha-final-2

Bodypaint:

Stefan Höfner

Model:
Meisha

Visa:
Patricia Popow

Repressiv,
Powl

Without words II (03:43)


Powl

Mal was völlig anderes…

…hab heute im Goya für die Botschaft von Berlin fotografiert und wollte euch die Bilder nicht vorenthalten:

Wenn doch immer alles so schön bunt wäre.. 😉

Tanzend,
Powl

Pure


Without words,
Powl

The sun ain’t…

…shining no more. Apropos Bokeh: Letztes Jahr hatte ich ja schon mal ein schlechtes Bokeh demonstriert,  heute seht ihr mal, wie ein gutes aussehen sollte.
Die Aufnahmen wurde alle in relativ gleichem Abstand bei 35mm bemacht, nur einmal mit Blende 1.4, 1.8 und 2.2 (v.l.n.r.).
Wie man wunderbar sehen kann, vergrößert sich mit steigender Blendenzahl die Schärfentiefe (oder Tiefenschärfe? Verwirrend…), also der scharfe Bereich vor und hinter dem anfokussierten Objekt. Diese Schärfeebene liegt parallel zur Fläche des Filmes. Übrigens, der Witz von sehr teuren, sogenannten Tilt&Shift-Objektiven liegt darin, diese Schärfeebene zu neigen. Warum? Stellt euch vor, ihr wollt – warum auch immer – einen Würfel so abbilden, dass eine dem Film nicht paralle Fläche vollständig scharf erscheinen soll. Dann ist soetwas in einem bestimmten Rahmen mit solchen Spezialobjektiven möglich.

Kurz und gut: Erhöht man die Blendenzahl, schließt sich die Blende des Objektives, also das Loch, durch das das Licht auf den Film gelangen kann, wird kleiner. Eine kleinere Blendenzahl heißt größere Blendenöffnung. Bei Blende 1.4 reicht die Schärfentiefe hier nicht mal aus, um die Blüte vollständig scharf abzubilden.

……………………………….
Einen ähnlichen Effekt kann man übrigens auch am menschlichen Auge ausprobieren. Dazu muss man ein ganz kleines Loch mit wenigen Millimetern Durchmesser mit beiden Daumen und Zeigefingern formen und anschließend hindurchsehen. Sieht natürlich nicht gerade elegant aus, allerdings denke man an lebenswichtigen Extremsituationen, wie zum Beispiel eine Vorlesung – da kann es schon mal den Aufschrieb retten.
Selbst wenn es momentan nicht so aussieht, der Frühling kommt. Das ist so sicher wie die Rente.

Pitschnass,
Powl