radareins.de

Ein Fotoblog von Jan-Paul Kupser.
Allgemein

Wiederaufbereitung

Die Bilder Indiens aus 2010 holen mich immer wieder zurück an den Bildschirm. Ich finde immer wieder neue alte Aufnahmen, die auf 40×60 Alu-Dibond gehören – oder ich mir zumindest gerne als Alu-Dibond an die Wand hängen wollen würde.

 

 

 

Eine kleine Auswahl der Fundstücke von heute Abend.

Gefilmt & gepertet,
Powl

Ich trug sogar einen Sonnenschirm

Japaner tragen Sonnenschirme, so oft es geht. Verständlich, wer möchte schon eine Bräunung seiner Haut hinnehmen, um womöglich als Arbeiter unterer Klasse missgedeutet zu werden? Das Präkariat arbeitet noch unter freiem Himmel. Ein sehr langer Fingernagel, bei Männern gerne am kleinen Finger, reicht nicht immer aus, um zu zeigen: Schaut her! Ich arbeite nicht mit den Händen, ich gehöre  zur Hautevolee und trage Haute Couture! Und warum lasse ich mir einen langen Fingernagel wachsen? Weil ich es kann.

Die Sonne brennt, ich trage einen Sonnenschirm. Aus praktischen, unkosmetischen Gründen. Hohe Bambuswälder am Rande Kyotos schonen meine Haut und meine Augen, dafür breitet ein Bündel Zikaden einen endlosen Klangteppich für die Ungunst meiner Ohren aus.

Können Schnecken hören?

Gebogen, nicht gebrochen,
Powl

Neustart

Nach scheinbar unfreifbarer Abstinenz, erwecke ich mit einem frischen Relaunch diese Seite wieder zum Leben.

Neues Design, neue Struktur. Und neue Fotos natürlich.

Ein wenig China und Korea (Süd und Nord) zur Einstimmung.

Zurückgekehrt,
Paul

Shanti Shanti [India Part II]

Turbanized,
Powl

„It’s India! Everything is possible, [India Part I]

…when you have money.“
Ein Schmelztigel verschiedenster Religionen, Ethnien, Kulturen; bezaubernd schön und zu gleicher Zeit scheußlich schockierend. Indien hat viele Gesichter. Hektische, überfüllte Millionenstädte, Old Delhi – New Delhi. Der trockene Norden mit seiner zutiefst hinduistisch geprägten Lebensweise. Mumbai mit seinen protzigen Luxushotels, ein Steinwurf vom größten Slum Asiens entfernt, in dem 1,5 Millionen zumeist glückliche Menschen leben. Das als Hippiedomizil vergessene Goa, ein weltoffener, paradiesischer Küstenstreifen. Moscheen, Kirchen, Tempel, heilige Städte und Flüsse.
Indien lässt sich nicht mit ein paar Worten portraitieren und begreifen. Vielleicht können die folgenden Bilder dabei helfen, einen ersten Eindruck zu gewinnen. (Vielleicht nicht unbedingt das Foto mit dem Streifenhörnchen 🙂 )

Das erste Mal mit Vollformat unterwegs, habe ich bis auf das 70-200er ausschließlich Festbrennweiten benutzt. Dabei war zweifellos das 85er (f/1.8) die meiste Zeit im Einsatz, oft mit Blenden zwischen 1.8 und 2.2.

Thalisatt,
Powl

Without words III… [Indochina Part II]

toobusyfortext,
Powl

I want to… (Fotos vom Sommerfest der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. 2009)

…sleep.

In eigener Sache (und für Google):

Fotos vom Sommerfest der Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. 2009

Sleepless&Ausgebucht,
Powl

PS:

PPS: (Sundanesisch soll es wohl sein… Gott, kann Sprache schön klingen…)

Verschwende Deine Jugend


War es jugendlicher Leichtsinn? Ich weiß es nicht. Man kann ihr keine Vorwürfe machen. Sie hatte ja keine Ahnung, worauf sie sich einlässt.
In einer schwachen Stunde vor einiger Zeit sagte NaMi a.k.a. Miss VietNam 20xx leichtfertig zu, ein paar Fotos in unserem kleinen, gemütlichen Studio machen zu wollen.
Am besagten Tag, 463 Auslösungen, unzählige Lichtsetups und sieben Stunden später war sie – glaube ich – nicht mehr so sicher, ob es eine gute Entscheidung war. 😉


Beim Spiegelbild wurde geblitzt mit zwei Softboxen, die sich beide nahezu im 90°-Winkel zur Kamera von links und rechts befanden. Einerseits als Fill-, andererseits als Key-Light. Die linke war ein 250Ws-Studioblitz auf 1/8 heruntergeregelt, von rechts kam ein guter, alter SB-25 auf halber Leistung. Mit 85mm Brennweite war es möglich bei Blende 4 den Vordergrund in Unschärfe zu tauchen. Das Bild im Spiegel ist natürlich montiert – und für jede Interpretation offen.
Bei dem Bild mit dem Schlips sorgte ein Beautydish, eine Art reflektierende Salatschüssel, relativ frontal für den kalten Glanz im Gesicht.

Geschlipst&gespiegelt,
Powl

Picdump

dark-city-3

Wer lange keinen Blick in die Galerie geworfen hat, sollte dies mal tun… es sind einige Bilder ohne eigenen Wortbeitrag dazugekommen.

Still repressive,
Powl

Without words II (03:43)


Powl

Mal was völlig anderes…

…hab heute im Goya für die Botschaft von Berlin fotografiert und wollte euch die Bilder nicht vorenthalten:

Wenn doch immer alles so schön bunt wäre.. 😉

Tanzend,
Powl

Pure


Without words,
Powl

Hide and seek… [Preview]

…in Geishas Garden.


Verboten,
Powl

PS: Shutter Count nach acht Monaten: 10.580
(Total: ~ 28.000)

Und jetzt…

…kann es weiter gehen.

Stay tuned!

Wie werde ich Strobist? Und warum sollte ich? [Blitztechnik Part I]

Stro-was?

„Bilder mit Blitz sehen unnatürlich aus, alles wirkt so platt!“

Das dafür verantwortliche Ungetüm nennt sich im Volksmund „Totblitzen“ – damit ist gemeint, was eigentlich jede Standard-Kompaktkamera perfekt beherrscht:
Man blitzt (gezwungenermaßen) frontal.
Der Blitz ist konstruktionsbedingt der optischen Achse sehr nahe und wirkt oft als alleinige Lichtquelle, sodass man real anmutende, weil Tiefe erzeugend, Schatten vergeblich sucht.

Das Gewohnheitstier Mensch ist eben natürliches (Sonnen-)Licht von oben gewöhnt.

Eine Lösung des Problems wäre ein schwenkbarer, zur Decke gerichteter Blitz, der durch die Reflexion natürliches Licht von oben suggeriert.

Aber es geht auch anders, kreativer!

Das Zauberwort hierfür nennt sich: Entfesseltes Blitzes. Wie metaphorisch! Wir lösen die Fesseln, indem wir den Blitz off-the-cam auslösen, weg von der optischen Achse/dem Objektiv bringen. Dafür könnte man einige tausend Euronen für luxuriöses Profoto-Studio-Gear ausgeben.
Das größte Problem hierbei: Es ist groß, sperrig und schwer.
(Okay, die finanzielle Hürde sollte man auch nicht außer Acht lassen 😀 )
Aber auch hier geht es anders!

Werde ein Strobist!

Mehr Infos nach dem Link.

(mehr …)

Rage against the Machine

Fühlt euch geteased.
Später mehr…

Geölt,
Powl

Über 7 Dächer musst du… (Strobist)

…öhm…bittekreativeundthematischpassendeabwandlung-
hiereinsetzen.

Ein kleines Preview vom letzten Shooting mit Rob auf den Dächern Berlins… Strobist-Style!

Weiteres folgt sehr, sehr bald!

Abgehoben,
Powl

UPDATE: Kommentare sind wieder möglich!

Oh, don’t ask why

Well, show me the way / To the next whisky bar

Ja, ich lebe noch. Nur so. Einziges Problem: Momentan jobbe ich als Pressefotograf auf Events, Konferenzen oder Galas (oder Galen?), treibe mich quasi als stiller Beobachter in der Welt der Reichen und Schönen herum. Deshalb bleibt nur wenig Zeit für die kreative Fotografie, leider. Momentan. Das wird sich ändern. So hoffe ich.

Ahnungsvoll,
Powl

PS: Meine Pressefotos lassen sich unter diesem Link finden, nur falls jemand daran interessiert sein sollte.

Nam Myoho Renge Kyo / Concentrate! (UPDATE!)

Warum passiert denn hier seit etlichen Tagen nichts mehr?

Die traurige Wahrheit: Die düster-schaurige Klausurenzeit zieht über die akademischen Lande! Und das bis mindestens den 20. Februar, sprich übernächsten Mittwoch 🙁

Bis dahin wird sich hier auch nicht viel tun.. vielleicht tröstet ja der Ausblick, noch einiges an Material auf meinen Platten schlummern zu haben.. außerdem habe ich mich nun mit der Philosophie Less gear, more brain, better light angefreundet und versuche mir ein derartiges Equipment zusammenzustellen (was in Deutschland/Europa überhaupt nicht einfach ist!).

Später mehr.. jetzt widme ich mich wieder meinem Schreibtisch.

Konzentriert,
Powl

UPDATE: Status quo. Und das garantiert bis 8. April. Viel arbeiten, Prüfungen, uswusf. Zwischenzeitlich haben sich aber einige gute Aufnahmen ergeben, Fotoprojekte befinden sich in Planung und Shootings sind arrangiert – es gibt also viel zu tun! Ab dem 8. April…

Fleißig,
Powl

Sunrise, sunrise.. Looks like morning in your eyes..

…eyes…
Es sind übrigens noch weitere Fotos in der Galerie gelandet, die ich noch nicht vorgestellt habe – ein Klick bzw. Blick lohnt sich aber trotzdem 🙂

Sehnsüchtig,
Powl

PS: DAS sind übrigens ultraweitwinklige 16mm! 😀

Sonnenuntergang im Hafen…

…von Cozumel… without words.. this time!

Tequilarisiert,
Powl

Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird,…


„erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.“
-Thomas von Aquin (1225-1274)

Jaja, so pathetisch und sentimental leiten wir unseren heutigen fast-Weihnachtseintrag ein. Der heilige Abend kommt immer näher, die frostige Kälte setzt uns ganz schön zu und PLUS gibt am Sonntag zehn Prozent auf alles (AUCH auf Tiernahrung!). (ZEHN PROZENT AUF ALLES!!) Da darf man sich wirklich mal wie Chuck Norris beim Praktiker fühlen. Aber gut, ich schweife ab.
(mehr …)

Ein Preview…

…der Serie mit der wundervollen Semra.

Details und die restlichen Fotos folgen in Kürze!
Stay tuned 🙂

Klausurengeplagt,
Powl

Eine kleine Variation…

…der Blume. Die kräftig-rote Rose im Vordergrund gehört ja wohl eher zum (Quasi-)Hintergrund. Das hat mir schlaflose Nächte bereitet.

Hier nun meine für mich zumindest deutlich harmonischere Interpretation. Was sagt ihr?


Kanalgemixt,
Powl