radareins.de

Ein Fotoblog von Jan-Paul Kupser.
Sensationelles

„It’s India! Everything is possible, [India Part I]

…when you have money.“
Ein Schmelztigel verschiedenster Religionen, Ethnien, Kulturen; bezaubernd schön und zu gleicher Zeit scheußlich schockierend. Indien hat viele Gesichter. Hektische, überfüllte Millionenstädte, Old Delhi – New Delhi. Der trockene Norden mit seiner zutiefst hinduistisch geprägten Lebensweise. Mumbai mit seinen protzigen Luxushotels, ein Steinwurf vom größten Slum Asiens entfernt, in dem 1,5 Millionen zumeist glückliche Menschen leben. Das als Hippiedomizil vergessene Goa, ein weltoffener, paradiesischer Küstenstreifen. Moscheen, Kirchen, Tempel, heilige Städte und Flüsse.
Indien lässt sich nicht mit ein paar Worten portraitieren und begreifen. Vielleicht können die folgenden Bilder dabei helfen, einen ersten Eindruck zu gewinnen. (Vielleicht nicht unbedingt das Foto mit dem Streifenhörnchen 🙂 )

Das erste Mal mit Vollformat unterwegs, habe ich bis auf das 70-200er ausschließlich Festbrennweiten benutzt. Dabei war zweifellos das 85er (f/1.8) die meiste Zeit im Einsatz, oft mit Blenden zwischen 1.8 und 2.2.

Thalisatt,
Powl

Robert Bartels – Gewinner vom Hugo Boss Modelcontest.. last seen at..

Fashion Week Berlin 2010! Und davor: auf radareins.de 😉

Schon länger her, aber aus aktuellem Anlass möchte ich noch mal ein wenig Werbung machen 🙂

Spilloversawaiting,
Powl

Geishas garden… [Update]

[Update: Name und Webseite der Visa eingefügt]

…wird langsam fertig.. .

geisha-final-3

geisha-final-2

Bodypaint:

Stefan Höfner

Model:
Meisha

Visa:
Patricia Popow

Repressiv,
Powl

You’re a Woman…

I’m and a Machine!

Alles braucht seine Zeit. Selbst wenn die Dauer der Nachbearbeitung dieser Serie beschämend lang ist. Egal, gut Ding will Weile haben und Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut, obwohl ich die Bearbeitung von ein paar Bildern nicht mit so etwas Aufwändigem wie dem Bau einer Stadt vergleichen will. Im Übrigen standen die Bilder vor einiger Zeit kurz vor der Veröffentlichung – aber was passierte? Wie so oft entwickelte sich – je länger ich sie mir ansah – eine ekelerregende, widerwärtige Abscheu gegen meine Retouche und Bilderauswahl. Es ist immer so. Je länger ich mir ein selbst gemachtes Bild anschaue, desto mehr missfällt es mir. Nur wenige kann ich mir noch Wochen geschweige denn Monate später anschauen ohne einen schmerzhaften Stich im Zentrum meines Ästhetikempfindens zu spüren… Wahrscheinlich ist das nun mal so. „Früher war alles besser“, was für ein Käse.

Geschossen wurde ausschließlich mit 50mm Festbrennweite bei fester Blende um f/8 (das 50mm 1,8 ist einfach ungeschlagen). Drei Lichtquellen waren insgesamt im Einsatz, dabei befand sich ein Blitz hinter Meisha, der die Aufhellung der Haare übernahm. Alles in allem recht unspektakulär – die glänzende Bodypaintfarbe macht doch einiges her und trägt maßgeblich zum stahlähnlichen Aussehen der Haut bei.

Vielleicht entwickelt ihr ja beim Betrachten der Bilder eine kleine Geschichte… die Reihenfolge soll schon einen Sinn ergeben.
Würde mich sehr über Meinungen, Interpretationen und dergleichen in den Kommentaren freuen!

 

 

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

An dieser Stelle nochmals großartigen Dank an Stefan Höfner für das Wahnsinns-Bodypaint  – der Junge hats drauf! Besucht seine Homepage! – und natürlich Meisha für die Geduld (wer kann so lange still sitzen?? und danach noch so posen? 😀 Unbegreiflich…).

Auf ins nächste Shooting!

Motiviert,
Powl

Wie werde ich Strobist? Und warum sollte ich? [Blitztechnik Part I]

Stro-was?

„Bilder mit Blitz sehen unnatürlich aus, alles wirkt so platt!“

Das dafür verantwortliche Ungetüm nennt sich im Volksmund „Totblitzen“ – damit ist gemeint, was eigentlich jede Standard-Kompaktkamera perfekt beherrscht:
Man blitzt (gezwungenermaßen) frontal.
Der Blitz ist konstruktionsbedingt der optischen Achse sehr nahe und wirkt oft als alleinige Lichtquelle, sodass man real anmutende, weil Tiefe erzeugend, Schatten vergeblich sucht.

Das Gewohnheitstier Mensch ist eben natürliches (Sonnen-)Licht von oben gewöhnt.

Eine Lösung des Problems wäre ein schwenkbarer, zur Decke gerichteter Blitz, der durch die Reflexion natürliches Licht von oben suggeriert.

Aber es geht auch anders, kreativer!

Das Zauberwort hierfür nennt sich: Entfesseltes Blitzes. Wie metaphorisch! Wir lösen die Fesseln, indem wir den Blitz off-the-cam auslösen, weg von der optischen Achse/dem Objektiv bringen. Dafür könnte man einige tausend Euronen für luxuriöses Profoto-Studio-Gear ausgeben.
Das größte Problem hierbei: Es ist groß, sperrig und schwer.
(Okay, die finanzielle Hürde sollte man auch nicht außer Acht lassen 😀 )
Aber auch hier geht es anders!

Werde ein Strobist!

Mehr Infos nach dem Link.

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Its got nothing to do with your vorsprung durch technic… (Me-Cha Preview)

Park(haus)life! Zugegeben, diesmal ist der Titel weit entfernt vom Sinn dieses Posts, aber wer schrieb schon mal einen Song über ein Parkhaus?
Whatever 😀

Vom äußerst ergiebigen Parkhaus-Shooting mit der hübschen Me-Cha gibt es heute ein erstes Preview!

Busy,
Powl

Let’s dance, put on your red shoes…

…and dance the blues.


Welcher Fotograf hat nicht immer mal davon geträumt:
Schummriges Licht, das nur ab ISO1000 aufwärts Erkennbares preisgibt; schnelle Bewegungen, die darauf warten mit mindestens 1/200s festgehalten zu werden, damit der Sensor keine bunten Wischiwaschifarbspiele aufzeichnet.. und dann zu allem Überfluss die Farbspielereien, die den internen Weißabgleich vollends verwirren. Ja, es war schon ein Erlebnis, unter diesen Bedingungen fotografieren zu dürfen.

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Ein leopardenartiger Satz..

..in die Welt des Schwarzes und des Weißes, bzw. eher in die der Graustufen. Eigentlich sollte es nur ein normales, farbiges Bewerbungsfoto werden, aber die fotografierte liebe Maid bestand auf ein Schwarzweiß. Feinste Schweißtröpfchen bildeten sich auf meiner Stirn: Schwarzweiß?

Schwarzweiß empfand ich immer als sehr schwierig. Zum einen, weil ich immer das Gefühl hatte, Informationen zu verscherbeln (schließlich zeichnet jede digitale Kamera farbig auf).
Zum anderen, weil so eine Graustufenkonvertierung mit allerlei Fallstricken versehen ist. Welchen Farbkanal gewichte ich wie? Was sollte hell, was dunkel erscheinen? Eine Zerreißprobe.

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Jipie!! Ich bin auf…

…chip.de zu sehen! Und ein Foto von mir gehört damit zu den „111 schönsten Fotos der Chip Online-Leser“! *freu* 😀

Link: Klick mich!!

Im Oktober hatte ich irgendwann mal mit dem Foto „Akademie der Künste“ dort teilgenommen, da es außerdem reizvolle fotografische Sachpreise zu gewinnen gab. Gewonnen hab ich bei der Verlosung leider nichts, aber auf der Seite zu erscheinen, finde ich schon irgendwie toll 😉

Na denn, ich teste gerade meine neues Teleobjektiv und bin sehr sehr bald wieder mit neuen Fotos zurück!

Absolut motiviert (!),
Powl

PS: Vielen Dank für den netten Kommentar von „Jay“! Sonst hätte ich das mit Chip wohl vergessen 😉

Juchu! radareins.de ist endlich…

…ONLINE (so ganz offiziell!)! Also das heißt einfach nur, man muss keine elendig langes Domainratatouille eintippen.. ein edel galantes radareins.de genügt ab sofort.

Heute gibt es einen Blick auf Berlin vom Daimler-Gebäude am Potsdamer Platz aus. Ein wunderbar sonniger, wenn auch knackig kühler Herbsttag, der dank absolut klarer Luft so einen unglaublich weiten Blick ermöglichte.

Ich kann jedem nur empfehlen, mal auf das Daimler-Gebäude zu gehen – der Eintritt liegt bei 2,50€ ermäßigt und zudem fährt man mit dem schnellsten Aufzug Europas in wenigen Sekunden die 120m hinauf. Leider verdeckt momentan (!) das DB-Gebäude die Sonne beim Untergehen.. vielleicht finde ich ja noch eine Möglichkeit, auf dieses herauf zu kommen – ein wunderschöner Sonnenuntergang von dort ist garantiert.

Die Blende war bei f/11, ISO100, Brennweite 17mm (23mm Kleinbild-Äquivalent). Wieder handelt es sich um eine Belichtungsreihe, die anschließend zusammengefügt wurde, ohne Stativ. Auch wenn es taghell war, erzeugte die Sonne so scharfe Kontraste, dass das Histogramm bei normaler Belichtung links und rechts (also im dunklen und hellen Dynamikbereich) abgeschnitten wurde – DAS sollte eigentlich ein Totschlagargument für alle HDR-Hype-Gegner sein 🙂

Die nächsten Fotos werden aus der Kategorie Portrait kommen, momentan bin ich noch am Nachbereiten; das Shooting mit Robert und Semra hat auf jeden Fall ein paar tolle Aufnahmen gebracht.


Frische Luft atmend,

Powl

„…und du sollst fotografieren um zu werden!“

..sprach der Fotogott. Und: „Das Leben ist kein Ponyhof!“

Und so entstand es. Das Projekt. Das radareins-Fotoblog. Das Supremum der Blogosphäre, sozusagen. Wie ich zu diesem Namen gekommen bin? Auf Partys kommt man ja hin und wieder dazu, gewisse Partyspiele zur allgemeinen Belustigung machen, seien sie auch noch so dumm. Wir erinnern uns:

Radar drei ruft Radar sechs! Radar sechs ruft Radar vier! Radar vier ruft Radar eins!

Ein Quasi-Therapiespiel für chronische Neurotiker zum Knüpfen neuer Kontakte. Genau das Richtige für den späteren Partyabend. Alle sitzen im Kreis und wackeln sich abwechselnd lustig mit den Händen am Kopf entgegen. Fast so wie Hasenohren beim Motorradfahren. Was ein Gaudi! Wer nicht aufpasst, fliegt raus. Klingt einfach, ist es aber nicht! Tja, und wer war wohl RadarEins? 🙂

Nun gut, so viel zur Namensgebung. Der Grund für dieses Blog ist ganz einfach und ohne doppelten Boden: Die Weltherrschaft!! (Jaja, ich weiß, nicht schon wieder..)
Meine kleinen Werke, Fotografien digitaler Art, die von Tag zu Tag mehr und mehr werden,versuche ich irgendwie der Öffentlichkeit – also EUCH! – zugänglich zu machen. Das ist sozusagen der 2. Bildungsweg. Ich sag euch, der Alltag eines verdammt erfolgreichen Unterwäschemodels kann ja so langweilig sein. Vielleicht freut sich ja der eine oder andere auch über das eine oder andere Foto.. das wäre schön.

Und noch schöner wäre es, wenn ihr mir durch eure Kommentare ein Feedback geben könntet. Man sollte daraus vielleicht keine Wissenschaft machen, aber bestimmt hilft http://www.voegtli.net/gallery/docs/ahbah/index.html zur Bildbewertung.

Hier ein erstes Foto zur Einstimmung. Unschwer zu erkennen der Berliner Hauptbahnhof, entstanden aus einer Belichtungsreihe, anschließendem Tone Mapping und Weiterverarbeitung in Photoshop. Es ist eines meiner ersten Fotos mit meiner Cam.

Achtung! Jetzt wird’s technisch!
Merke: Erstens, ein Objektiv hat seinen „Sweat-Spot“ der Schärfe etwa zwei Blendenstufen unter der Offenblende (hier war es ein f/2,8) und, zweitens, erzeugt eine zu weit geschlossene Blende wiederum Beugungsunschärfen (Scott Kelby empfiehlt, bei Landschaftsaufnahmen die Blende so weit wie möglich zu schließen – das ist nur bedingt empfehlenswert. Am besten eignet sich – je nach Szenerie – eine Blende von f/9-f/13).

Noch etwas zum Bild: Wer genau hinschaut, erkennt im Wasser eine Spur (in der Mitte links, die Diagonale von links oben nach rechts unten) – das war eine Ente, die natürlich genau zur Langzeitbelichtung da langschwimmen musste 🙂

Freudig eröffnend(!),

Powl